Neue Chancen


Die Verbreitung des Evangeliums wird dann zur Aufgabe aller gläubigen Christinnen und Christen, und mit einer kleinen, aber potenziell folgenschweren Ergänzung erweitert man diesen Kreis auf alle Menschen, denn er formuliert: und zur Taufe sind alle eingeladen. Die so potenziell allen Menschen gestaltete Kommunikation des Evangeliums findet in den drei Vorgehensweisen lehren und lernen statt einer einzigen Weisheit. Probleme mit der Finanzieren waren in der Vergangenheit kaum je aufgetreten. Da besonders das diakonische Helfen zum Leben in der Geschichte der verfassten Kirche zurückgedrängt worden ist zugunsten von Kultus und Lehre, möchte der Autor vor allem die diakonischen Dimensionen stärken. Kirche möchte er weniger als eine auf sich selbst und ihre Vollzüge bezogene staatsanaloge Institution begreifen denn als System für die Verkündung. Zunächst aber möchte ich Ihnen vier Modelle vorstellen, die Sie vermutlich zumindest teilweise kennen und vielleicht auch schon als Grundlage eigener kirchlicher Projekte verwendet haben. Ein Vorschlag zielt darauf, eine Entscheidung zugunsten der klassischen Rangordnung als die kirchliche Sozialform zu treffen, vertreten beispielsweise von der Theologin aus Aargau. Die Lösung grundlegender Probleme wie der von Glaube und Erkenntnis ist ein Beginn. Entgegen gegenwärtigen kirchlichen Tendenzen eine Kirche bei Gelegenheit als Normalfall von Kirchenbindung zu akzeptieren, liege die Zukunft in einer Kirche der Kontinuität, in der christliche Lebenskunst regelmässig und verlässlich eingeübt werde. Dafür biete die Ortsgemeinde die grössten Chancen.

Kirchenaustritt Schweiz


Verfahren für den Kirchenaustritt in der Schweiz: Der Brief wird an die Kirchenpflege gesendet. Angabe von Gründen ist nicht nötig. Der offizielle Austritt aus der Kirche beendet die die Kirchensteuer-Pflicht. Der Austritt aus der Kirche ist in der Schweiz unterschiedlich reglementiert und wird unterschiedlich interpretiert. Oft bestehen deshalb offene Fragen bezüglich dem Kirchenaustritt in der Schweiz. Man findet Kirchenaustritt-Hilfe für den Austritt aus der Kirche im Internet wie Formular zum Bestellen des fertigen Kirchenaustritts und weitere Informationen. Allenfalls sollte Umzug bedacht werden sowie Firmung. Kirchenaustritts-Erklärung nur noch unterschreiben und Absenden. In allen Kantonen der Deutschschweiz betrifft der Austritt aus der Kirche die Kirchgemeinden.

Das Austreten aus der Kirche ist ein bedeutendes Anliegen für etliche Personen. Austreten aus der Kirche für alle Kantone der Schweiz: Gleichzeitig Austritt aus der Kirche und Kirchensteuer beenden. Konsequenzen des Austritts: Gewiss bezahlt man keine Kirchensteuer mehr, das ist ein Vorteil. Aber man verliert auch das Stimmrecht in der Kirchgemeinde und Unterricht Jugendliche. Das Formular wird an den Kirchgemeinderat gesendet. Eine Begründung im Formular ist nicht nötig. Der offizielle Austritt aus der Kirche beendet die Zahlung der Kirchensteuer. Der Kirchenaustritt ist in der Schweiz im Kanton reglementiert und wird unterschiedlich geregelt. Oft bestehen deshalb Unsicherheiten betreffend dem Kirchenaustritt. Man findet Kirchenaustritt-Hilfe für das Austreten im Internet wie Muster und weitere Informationen. Allenfalls sollte Wohnortswechsel bedacht werden sowie Kinder. Kirchenaustritts-Brief bereit zur Unterschrift für die ganze Schweiz. In der Schweiz betrifft der Kirchenaustritt die Kirchgemeinden.

Neue Milieus


Die Grundlage dieser Sozialform sieht die Kirche vor allem in den persönlichen Beziehungen und den sozialen Interaktionen, die sich als unmittelbar religionsproduktiv erweisen: Menschen würden sich vor allem durch die Koppelung von Religion und Geselligkeit für die Kirche interessieren und sich auf Dauer an die Kirche binden. Die Ortsgemeinde vermittelt Vertrauen zur Kirche und zu den in ihr tätigen Menschen, gerade über einen langen, möglicherweise generationenübergreifenden Zeitraum. Damit verbundene Versöhnung zwischen den Staaten ist längst initiiert. Ein Priester versteht die Gemeinde zudem als einen milieuübergreifenden Ort, weil die Wohnorientierung quer zu den Milieus liegen. Sie sieht die Kerngemeinde zu Unrecht häufig als borniert, eng und konservativ abgewertet. Bisher nicht aktive Kirchenmitglieder sollen durch die Verbindung von gehaltvoller theologischer Arbeit und Interaktion gemeindenah integriert werden. In diesem Modell nimmt das Pfarramt eine Schlüsselrolle ein.

Diese Lösung liegt vor allem für Regionen beziehungsweise Sozialräume nahe, die sozial und wirtschaftlich als besonders benachteiligt gelten. Aber nicht nur soziale Brennpunkte und Aussenquartiere mit entsprechendem Konfliktpotenzial in der Grossstadt sind im Blick, sondern auch abgelegenere Gegenden mit schlechter Infrastruktur, einem hohen Altersdurchschnitt, hoher Arbeitslosigkeit etc. Selbstverständlich ist der Ansatz aber nicht darauf beschränkt, sondern kann ebenso hinsichtlich gut gestellter Sozialräume bedacht werden. Die Kirchgemeinde bietet das Angebot, aus dessen Grundlage die jeweiligen auf die Bedürfnisse ausgerichteten Teile des Gemeinschaftslebens aufgebaut werden können. Theologisch spricht für diese Variante, dass dem Christentum in seiner jüdischen Tradition von seinen Anfängen an eine Gesellschaft gestaltende Perspektive eigen ist. Diese ist besonders deutlich in der Sozialkritik der alttestamentlichen Schreiber, die das Engagement für eine gerechte Lebenswelt für alle Menschen, insbesondere für die Schwachen fordern, ebenso wird diese Vorgabe im Handeln aufgenommen. Wie sehr die Leistungen ausgebaut werden können muss immer im Zusammenhang mit den Einnahmen aus den Kirchensteuern gesehen werden, welche die römisch-katholische Kirche aufzubringen in der Lage sind. Diese Chance entsteht durch die kirchlich sonst eher beklagten Tendenzen, dass die Logik der Menschen in ihrem Bemühen um eine erfolgreiche Gestaltung der Biografie zunehmend an die Stelle der Übernahme traditioneller Massstäbe von Kirche als Empfänger der Kirchensteuern tritt. In Verbindung mit der Zunahme weltlicher Bildung wird dies noch gefördert.